Am 1. April 2009 startet der neue Radbus R200 „Ruwer-Hochwald“. Mit drei FahrÂten zwischen Trier und Hermeskeil und drei weiteren Fahrten zwischen Trier und Türkismühle ist der Radbus die optimale „Aufstiegshilfe“ auf die Hochwaldhöhen.
Wo bis vor einigen Jahren die roten Schienenbusse von der Mosel nach Hermeskeil durchs Ruwertal auf die Höhe fuhren, haben nun die FreiÂzeitÂradler die Regie übernommen: Knapp 50 km lang ist der neue Ruwer-Hochwald-Radweg (Radroute 1) auf der Trasse der ehemaligen Bahn.
Attraktiv ist das Angebot sowohl für Moselaner als auch für Saarländer. Der neue RegioRadler Ruwer-HochÂwald bringt Radler und Räder von beiden Seiten aus auf die Höhe des Hochwaldes, von wo aus sie in herrlicher Genussfahrt talwärts rollen können. Gut trainierte Radfahrer finden in der Gegenrichtung ihre Herausforderung und fahren mit dem RegioRadler ab Hermeskeil bequem zum Ausgangspunkt zurück. Radler aus dem Saarland steigen in Türkismühle oder Nonnweiler in den RegioRadler, starten ab Hermeskeil ihre Radtour und vertrauen sich ab Ruwer bequem wieder dem RegioRadler zurück zum Startpunkt an.
Unser Karten-Infoblatt zeigt und beschreibt sowohl den neuen, herausragenden Ruwer-Hochwald-Radweg als auch fünf weitere Touren, die durch die Nutzung des neuen RegioRadlers auch für weniger Geübte zu genussvollen Radausflügen verlocken.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Radtouren!
Der Radbus verkehrt im Zeitraum
vom 1.4. bis 1.11. an Samstagen,
Sonn- und Feiertagen sowie an schulfreien Tagen in Rheinland-Pfalz.
Weitere Infos zu den Radwegen
www.ruwer-hochwald-radweg.de oder www.radwanderland.de
Der RegioRadler Ruwer-Hochwald überbrückt die Anstiege aus dem Nahetal (ca. 220 Höhenmeter Differenz) sowie aus dem Moseltal (ca. 400 Höhenmeter Differenz). Von Türkismühle aus dient er gleichzeitig als „Radwege-Ersatz“ für noch nicht familiengerecht ausgebaute Radwegeabschnitte zwischen Türkismühle, Nonnweiler und Hermeskeil.
Reservierungsmodalitäten
Für insgesamt 22 Räder bietet der neue Radbus Platz. Reservierungen sind ab Mitte März über www.regioradler.de möglich. Eine Reservierung, vor allem an den bekannten AusflugsÂtagen, wird empfohlen, ist jedoch keine Pflicht. Die Buchung ist auf der ganzen Strecke bis zu 4 Stunden vor Abfahrt möglich, sofern noch freie Plätze vorhanden sind. Eine Buchung für bis zu fünf Personen kostet 1,50 €. Die Stornierung einer Buchung ist nicht möglich.
Tandems sowie Liegefahrräder könÂnen aufgrund ihrer Größe nicht mitgenommen werden, ebenso sind E-Bikes und Pedelecs von der Mitnahme ausgeschlossen. Ein Kinderanhänger wird wie ein Gepäckstück behandelt und kann nur im Rahmen des vorhandenen Platzangebotes mitgenommen werden.
Beförderungsbedingungen
Die Fahrradkarte kostet 2,00 € je Fahrt für das Fahrrad eines Erwachsenen und 1,00 € je Fahrt für das Fahrrad eines Kindes bis einschließlich 14 Jahre. Die Online-Reservierung beinhaltet die Fahrrad- und Fahrgastreservierung. Gleichzeitig wird der Fahrpreis für die Fahrradbeförderung gezahlt. Im Bus wird lediglich noch die Fahrkarte für die Personenbeförderung gezahlt. (Tarifstand 1.4.2009)
Saarland/Rheinland-Pfalz-Ticket:
Das Ticket ist als Single-Ticket und als Gruppen-Ticket für bis zu fünf Personen erhältlich. Es gilt im Saarland und in Rheinland-Pfalz in allen Zügen der DB Regio (RE, RB, S) in der 2. Klasse sowie in allen Verkehrsmitteln der Verbünde. Mehr Informationen unter www.bahn.de. Mit einem Saarland/ Rheinland-Pfalz-Ticket ist die Fahrradbeförderung von Montag bis Freitag ab 9 Uhr am Wochenende sowie feiertags kostenfrei.
DB-Radfahrer-Hotline Tel. 01805/151415 (14 ct/Min.)
bis Ruwer 48 km, bis Trier 53 km, Höhenmeter: ca. 95 m aufwärts und 505 m abwärts
Startpunkt: Ausstieg Radbus Haltestelle "Hermeskeil Bahnhof“
Endpunkt: Einstieg Radbus Haltestelle „Ruwer Bahnhof" oder "Trier Hauptbahnhof“
Charakteristik:
Natur, Wald, Reben - und mittendurch der neue, familienfreundliche Bahntrassenradweg für einen genussvollen Radeltag.
Routenführung:
Vom Start weg in Hermeskeil nutzt der Ruwer-Hochwald-Radweg bis nach Ruwer an der Mosel die zum Radweg umgebaute Bahntrasse der ehemaligen Hochwaldbahn.Nur einmal zwischen Niederkell und Zerf wird die Strecke mit einem kleinen Anstieg verlassen.
Die ersten 10 km ab Hermeskeil bis kurz vor Kell führen durch eine hochebenenartige Landschaft am Fuße des HochÂwaldes. Danach geht’s im stetigen leichten Gefälle vollständig im windungsreichen, engen und absolut stilÂlen Tal der Ruwer durch viele Einschnitte, Dämme und über z. T. mit erheblichem Aufwand neu aufgebaute oder erneuerte Brücken nach Waldrach. Hier weitet sich das Tal und der Radweg läuft bis zu seinem Ende in Ruwer mitten durch eines der kleinsten, aber feinsten Weinbaugebiete der Region.
Wegbeschaffenheit:
Vollständig eigene, verkehrsferne Wege in bestem Asphaltzustand.
Eignung:
Von Hermeskeil nach Ruwer für alle, auch für Familien mit Kindern bestens geeignet: Es geht beständig leicht talwärts. In umgekehrter Richtung etwas Ausdauer erforderlich.
Skatereignung:
Durchweg gut geeignet.
Besonders sehenswerte Ziele:
Hermeskeil, Gedenkstätte Hinzert (ca. 1,5 km abseits), Kell, Burg und Wasserfall Sommerau
Abstecher
Rundfahrt um den Losheimer See mit Spiel-, Rast- und Infoplätzen (ca. 6 km).
Einkehren/Rasten:
Zahlreiche Spiel-, Rast- und Einkehrplätze unterwegs, v. a. zwischen Hermeskeil und Kell sowie Waldrach und Ruwer.
bis Trier: 63,5 km / bis Konz: 54,5 km / bis Saarburg: 42,5 km, Höhenmeter: ca. 280 m aufwärts und 675 m abwärts
Startpunkt: Ausstieg Radbus Haltestelle "Hermeskeil Bahnhof“
Endpunkt: Trier Hauptbahnhof, Alternativ: Konz oder Saarburg
Charakteristik:
Zwei Höhenradwege und zwei Flussradwege ideal kombiniert.
Routenführung:
Von Hermeskeil bis Zerf (25 km) nutzt diese Radstrecke den bequemen Ruwer-Hochwald-Radweg mit nur einem kleinen Aufstieg. Bis zur Mosel hinab wird im Anschluss der westliche Ast des Hunsrück-Radweges befahren und hierbei gilt es die einzigen „echten“ Steigungen hinauf zum Kalfertshaus zu überwinden (1,5 km mit gut 100 Höhenmetern). Spätestens ab der Kapelle „Speiner Bildchen“ (33 km) ist alles geschafft, jetzt nur noch bergab nach Irsch und Saarburg (42,5 km). Nach Konz (54,5 km) an der Saar und nach Trier an der Mosel entlang ist es dann nur noch ein Katzensprung.
Wegbeschaffenheit:
Vollständig eigene, verkehrsferne Wege in bestem Asphaltzustand.
Eignung:
Für alltagstrainierte Radler, keine sportlichen Kräfte erforderlich. Auch für geübte Kinder.
Besonders sehenswerte Ziele:
Hermeskeil, Kell, Kapelle Speiner Bildchen, Saarburg, Konz, Trier
Einkehren/Rasten:
Zahlreiche Spiel-, Rast- und Einkehrplätze unterwegs
bis Merzig: 60,5 km / bis Mettlach 46,5 km / bis Saarhölzbach: 43 km, Höhenmeter: ca. 310 m aufwärts und 670 m abwärts
Startpunkt: Ausstieg Radbus Haltestelle "Hermeskeil Bahnhof“
Endpunkt: Merzig /Mettlach oder Saarhölzbach
Charakteristik:
Herrlich ruhige Höhenstrecke mit Auslauf im Saartal
Routenführung:
Von Hermeskeil bis Zerf (25 km) nutzt diese Radstrecke den bequemen Ruwer-Hochwald-Radweg mit nur einem kleinen Aufstieg. Danach gilt es die einzigen „echten“ Steigungen hinauf zum Kalfertshaus (1,5 km bis 10 %) und schon wieder etwas flacher zur Kuppe am Kreuz zu überwinden. Es folgen 9 km, wie sie schöner und rasanter nicht zu wünschen sind, denn es geht hinab zur Saar: Anfangs durch dichten Wald, dann im lieblichen Hundscheider Bachtal und schließlich durch Weinberge mit herrlichen Blicken nach Saarhölzbach hinein. Rasch geht’s über die Saar und in großer Runde um die Saarschleife immer auf dem Saarradweg weiter nach Merzig.
Wegbeschaffenheit:
Vollständig eigene, verkehrsferne Wege teils Asphalt, teils feste Forstwege.
Eignung:
Für alltagstrainierte Radler, keine sportlichen Kräfte erforderlich. Auch für geübte Kinder.
Besonders sehenswerte Ziele:
Hermeskeil, Kell, Hundscheider Bachtal, Ausblicke ins Saartal, Aussichtspunkt Ludwinskapelle, Mettlach, Saarschleife, Merzig
Einkehren/Rasten:
Zahlreiche Spiel-, Rast- und Einkehrplätze unterwegs
bis Türkismühle: 50 km / bis Neubrücke Bahnhof 36 km, Höhenmeter: ca. 460 m aufwärts und 580 m abwärts
Startpunkt: Ausstieg Radbus Haltestelle "Hermeskeil Bahnhof“
Endpunkt: Türkismühle Bahnhof oder Neubrücke/Nahe Bahnhof
Charakteristik:
Kombination aus Höhenstrecke im Wald und überwiegend flachen Strecken zum und im Nahetal
Routenführung:
Nach dem Motto „Lieber das Schwere zuerst“ liegen fast alle Höhenmeter auf dem ersten Drittel dieser Strecke vom ehemaligen Bahnhof Hermeskeil hinauf zum westlichen Kamm des Hochwaldes mit dem Hauptanstieg von ca. 1 km Länge – zu fahren auf herrlich im Wald eingebetteten Asphaltwegen. Genauso rasant geht es dann talwärts Richtung Birkenfeld und ab hier auf dem Nahe-Radweg über Neubrücke mit der Querung einer letzten Kuppe nach Türkismühle.
Wegbeschaffenheit:
Eigene, verkehrsferne Wege teils Asphalt, teils feste Forstwege, dazu 6 km auf ruhiger Autostraße
zwischen Thiergarten und Brücken.
Eignung:
Für alltagsgeübte Radler, keine sportlichen Kräfte erforderlich. Für Kinder nicht geeignet.
Besonders sehenswerte Ziele:
Hermeskeil, Hochwald-Kamm, Birkenfeld
Einkehren/Rasten:
Hermeskeil, Thiergarten, Brücken, Birkenfeld, Neubrücke, Nohfelden, Türkismühle
bis Türkismühle Bahnhof: 38,5 km, Höhenmeter: ca. 275 m aufwärts und 395 m abwärts
Startpunkt: Ausstieg Radbus Haltestelle "Hermeskeil Bahnhof “
Endpunkt: Türkismühle Bahnhof
Charakteristik:
Kombination aus Talstrecken und Querungen von Hügellandschaften.
Routenführung:
Im Laufe des ersten Halbjahres 2009 wird der nördliche Abschnitt des Primstal-Radweges von Hermeskeil bis Kastel fertig gestellt werden (aktuelle Infos dazu bei der Tourist-Information Hermeskeil erhältlich). Anfangs im Löstertal, dann im Tal der Prims geht es bis Mettnich und von hier in östlicher Richtung am Hofgut Imsbach vorbei nach Selbach, zum Bostalsee und nach Türkismühle.
Wegbeschaffenheit:
Fast vollständig eigene, verkehrsferne Wege überwiegend asphaltiert.
Eignung:
Für alltagsgeübte Radler, keine sportlichen Kräfte erforderlich. Für Kinder nicht geeignet.
Besonders sehenswerte Ziele:
Hermeskeil, Nonnweiler Primstalsperre mit keltischem Ringwall (anspruchsvolle Schleife!), Nahequelle, Bostalsee
Einkehren/Rasten:
Hermeskeil, Nonnweiler, Mettnich, Hofgut Imsbach, Bostalsee, Türkismühle
43,5 km, Höhenmeter: ca. 330 m aufwärts und 530 m abwärts
Startpunkt: Ausstieg Radbus Haltestelle "Hermeskeil Bahnhof“
Endpunkt: St. Wendel Bahnhof
Charakteristik:
Kombination aus je 1/3 Löster- und Primstalstrecke, einer hügeligen Überlandfahrt und zum Abschluss Bahntrassenradweg.
Routenführung:
Hermeskeil – Mettnich – Hofgut Imsbach wie Tour Nr. 5, dann über die Johann-Adams-Mühle nach Theley, im kräftigen Anstieg durch den Ort und oberhalb von Tholey vorbei auf den Bahntrassenweg nach St. Wendel.
Wegbeschaffenheit:
Fast vollständig eigene, verkehrsferne Wege überwiegend asphaltiert.
Eignung:
Für alltagsgeübte Radler, keine sportlichen Kräfte erforderlich. Für Kinder nicht geeignet.
Besonders sehenswerte Ziele:
Hermeskeil, Nonnweiler Primstalsperre mit keltischem Ringwall (anspruchsvolle Schleife!), St. Wendel
Einkehren/Rasten:
Hermeskeil, Nonnweiler, Mettnich, Hofgut Imsbach, Johann-Adams-Mühle, Theley, Oberthal, St. Wendel