Freizeittipps für die Linie R8.
Orte mit Sehenswürdigkeiten, die mit einer R-Linie erreicht werden können, sind gelb hinterlegt.
Die RegioPlusBus-Linie R8/280 fährt von Homburg nach Kusel. Auf dieser Strecke gilt bei Ihrer Fahrt über die Landesgrenze hinweg der günstige Übergangstarif östliches Saarland/Westpfalz (Infos beim KundenService Saar-Pfalz-Bus Telefon 0681/416 230 oder www.vgs-online.de). Die R8/280 fährt direkt am Jägersburger Weiher und am Ohmbachsee vorbei und ist damit ideal für einen Ausflug ins Grüne.
Wussten Sie, dass es einen römischen Vicus in Herschweiler gibt oder ein Diamantschleifermuseum in Brücken? In Kusel können Sie auf Draisinentour gehen, die Burg Lichtenberg oder den Wildpark auf dem Potzberg besuchen. Von Kusel aus haben Sie Anschluss an die Bahnstrecke über Ramstein und Landstuhl nach Kaiserslautern. In Homburg erreichen Sie Züge nach Saarbrücken und Mannheim.
Homburg verfügt mit den Schlossberghöhlen und dem Römermuseum über ausgesprochene Touristenattraktionen. Aber auch der Waldpark Schloss Karlsberg und die schöne Altstadt lohnen einen Besuch. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz durchzieht den Waldpark Schloss Karlsberg. Wanderkarten sind beim städtischen Kultur- und Verkehrsamt erhältlich.
Städtisches Verkehrs- und Kulturamt
Rathaus
Am Forum 5
66424 Homburg/Saar
Tel: 0 68 41/101-166 oder -167
www.homburg.de
Saarpfalz Touristik
Paradeplatz 4
66440 Blieskastel
Tel. 06841/104-7174
www.saarpfalz-touristik.de
http://www.saarpfalz-kreis.de
Europas größte Buntsandsteinhöhlen mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in zwölf Stockwerken übereinander sind ein einzigartiges Naturdenkmal. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wiederentdeckt. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen.
Tel. 0 68 41/20 64, www.homburg.de; persönliche Gruppenführungen ab zehn Personen auf Wunsch mit Höhlengeist und Light- & Sound-Vorführung nach vorheriger Anmeldung
Ausstieg R7/R8/R14 Haltestelle „Christian-Weber-Platz”
Fußweg ca. 15 Minuten
Die Hohenburg war im 12 Jh. n. Chr. Sitz der Grafen von Homburg, die im Jahre 1330 durch Ludwig den Bayern für ihre Stadt am Fuße des Schlossbergs die Stadtrechte erhielten. Nach dem Tod des letzten Grafen von Homburg im Jahre 1449 fielen Burg und Stadt an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Diese bauten in der zweiten Hälfte des 16. Jhs. n. Chr. die Burg in ein Renaissanceschloss um. In der Reunionszeit ließ der französische König Ludwig XIV. durch seinen Festungsbaumeister Vauban Schloss und Stadt 1679–1692 zu einer starken Festung ausbauen. Die Grundstruktur der Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden 1697 und 1714 geschleift.
Auf dem Gipfel des Schlossberges, Ruinen ganzjährig zugänglich
Ausstieg R7/R8/R14 Haltestelle „Christian-Weber-Platz”
Fußweg ca. 15 Minuten
Einen Höhepunkt seiner Geschichte erlebte Homburg in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. n. Chr. Im Jahre 1755 ließ Herzog Karl II. August auf dem damals unbewaldeten Buchenberg in verschwenderischer Pracht sein Residenzschloss errichten, das damals als eine der fantastischsten Schlossanlagen in Europa galt.
In der weiträumigen Schlossanlage von mehr als 1 km Breite gruppierten sich um das Hauptpalais der Marstall mit Reitbahn für 1.000 Pferde, die Orangerie mit dem Theaterbau, Kavaliershäuser, Kasernen und Wirtschaftsgebäude. Zu den großartigen Gartenanlagen gehörten ein Tierpark, Kaskaden und Weiher, Bärenzwinger und der Tschifflick-Pavillon. Im Jahre 1793 wurde das Schloss von französischen Revolutionstruppen niedergebrannt.
Homburg/Saar, Karlsberger Hof, www.homburg.de
www.schloss-karlsberg.de; es finden zwei regelmäßig geführte Wanderungen über den Karlsberg statt.
Info: Saarpfalz Touristik, Tel. 0 68 41/104-190
Umstieg R7/R8/R14 Haltestelle „Homburg Hauptbahnhof” in 513 Richtung Bruchhof Sanddorf, Ausstieg Haltestelle „Heidebruchstraße”
Fußweg ca. 15 Minuten
In Schwarzenacker erwartet den Besucher ein überregional bedeutsames Freilichtmuseum, das in eindrucksvoller Weise das Aussehen einer römischen Etappenstadt mit Gebäuden, Außenanlagen, Straßen und Kanälen zeigt und im barocken Edelhaus wichtige Funde aus Kunst, Handwerk und Haushalt der Römerzeit beherbergt. Das einprägsame Anschauungsobjekt römischer Lebensweise ist eine Touristenattraktion ersten Ranges. Die Römerstadt im Keltenland wurde vor etwa 2000 Jahren gegründet und 275 n. Chr. von den Alemannen zerstört.
66424 Homburg-Schwarzenacker, Homburger Straße 38, www.homburg.de; geöffnet: März bis Oktober täglich 9.00–17.00 Uhr; November bis Februar: samstags, sonn- und feiertags 10.00–16.30 Uhr; Weihnachten bis Neujahr geschlossen. Gruppenführungen im Freilichtmuseum auch außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Anmeldung im Römermuseum, Tel. 0 68 48/
73 07 77
Ausstieg R7 Haltestelle „Schwarzenacker Römermuseum”
Ausstieg R14 Haltestelle „Wörschweiler Kreuzung”
Fußweg ca. 2 Minuten
Ganz in der Nähe von Schwarzenacker (Römermuseum) wurde 1131 auf dem Berg ein Kloster gebaut. Es war ein Benediktinerkloster unter dem Priorat der Abtei Hornbach. Bereits 1171 lösten die Stifter des Klosters, die Grafen von Saarwerden, die Benediktiner ab und setzten Zisterzienser ein. Die Zisterzienser bauten die bescheidene Benediktinerkirche zu einer größeren romanischen Kirche aus, deren Reste noch heute auf dem Klosterberg zu besichtigen sind.
www.homburg.de, ganzjährig zu besichtigen
Ausstieg R7 Haltestelle „Schwarzenacker Römermuseum“
Fußweg ca. 15 Minuten
Ausstieg R14 Haltestelle "Wörschweiler Kreuzung"
Fußweg ca. 5 Minuten
Die Merburg ist trotz ihrer geringen Größe eine komplexe Befestigungsanlage mit einem kräftigen achteckigen Bergfried, der seiner Mauerstärke entsprechend eine Höhe von mindestens 10 m gehabt haben muss, mit einem zweistöckigen Haus und einem Mauerring von mindestens 75 m Länge.
Die Burg war an zwei Seiten von Sumpfwiesen umgeben, die dritte Seite wurde durch einen Burgraben geschützt. Grabungsbefunde lassen vermuten, dass bereits im 10. Jh. n. Chr. eine Fliehburg existierte.
www.homburg.de, ganzjährig zugänglich
Umstieg R7/R14 Haltestelle „Homburg Hauptbahnhof“ oder „Talstraße“ in Linie 511 nach Kirrberg, Ausstieg Haltestelle „Am Alten Schloss”
Fußweg ca. 5 Minuten
Im Jahr 1590 ließ Pfalzgraf Johann I. die mittelalterliche Wasserburg im ursprünglichen Hattweiler, einer fränkischen Siedlungsgründung des 8. Jhs. n. Chr., zu einem Schloss umbauen. Siedlung und Schloss wurden nach ihm in Hansweiler umbenannt. 1622 wurde zur besseren Bewachung und Verteidigung ein Turm errichtet. Anstelle des im Dreißigjährigen Krieg abgebrannten Schlosses entstand unter Herzog Friedrich Ludwig 1666 ein Wohnbau mit Scheuer und Stallung. Herzog Gustav Samuel Leopold von Zweibrücken ließ 1720 eine Kapelle und 1721 den heutigen Wohnbau errichten und nannte das Schloss „Gustavsburg“. Das herzogliche Wappen erinnert daran. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Naherholungsgebiet Jägersburger Weiher mit vielen interessanten Wanderrouten und Bademöglichkeiten.
Gustavsburg, Schlossstraße, 66424 Homburg-Jägersburg, www.saarpfalz-kreis.de
Ausstieg R8 Haltestelle „Jägersburg Ortsmitte”
Fußweg ca. 5 Minuten
Im südlichen Teil des Kuseler Musikantenlandes zwischen Schönenberg-Kübelberg und Gries finden Sie den Ohmbachsee. Die Freizeitanlage Ohmbachsee ist ideal zum Erholen, Spaß haben, Feiern und Entspannen. Den Kindern steht ein Wasserspielplatz mit Riesenrutsche zur Verfügung. Mit 15 ha ist der Ohmbachsee die größte zusammenhängende Wasserfläche der Westpfalz.
www.ohmbachsee.de, Gemeinde Schönenberg-Kübelberg, Rathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg, Tel. 0 63 73/50 40, Hotline Ohmbachsee 07 00/78 35 73 47 (Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr)
Ausstieg R8 Haltestelle „Schönenberg Markt”
Fußweg ca. 15 Minuten
Im Diamantschleifermuseum befinden sich zehn komplett eingerichtete Arbeitsplätze in verschiedenen zeitlichen und technischen Entwicklungsstufen sowie originalgetreue Nachschliffe der 35 größten und wichtigsten Diamanten der Welt.
Diamantschleifermuseum, Hauptstraße, 66904 Brücken, Tel. 0 63 86/99 31 68, www.diamantschleifermuseum.de, geöffnet Di 9.30–12.00 Uhr, Do 14.00–17.00 Uhr; So 14.00–17.00 Uhr, ansonsten nach Vereinbarung; Gemeinde Schönenberg-Kübelberg, Rathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg, Tel. 0 63 73/50 40
Ausstieg R8 Haltestelle „Brücken Ortsmitte”
Fußweg ca. 1 Minute
Die „Villa Rustica“ ist ein römischer Gutshof aus dem 2. bis 3. Jh. n. Chr. Sie wurde 1952 bei Herschweiler-Pettersheim entdeckt. Zu sehen sind allerdings nur die Grundmauern.
www.ohmbachsee-glantal.de, Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler, Homburger Straße 3, 66907 Glan-Münchweiler, Tel. 0 63 83/92 17-0
Ausstieg R8 Haltestelle „Dorfplatz”
Fußweg ca. 10 Minuten
Das Heimat- und Stadtmuseum Kusel vermittelt dem Besucher etwas über die Stadtgeschichte sowie Informationen zum Leben und Wirken von Fritz Wunderlich. Zu besichtigen gibt es antike Möbel und wechselnde Ausstellungen.
Marktstraße 27, 66869 Kusel, Tel. 0 63 81/82 22, www.kusel.de; geöffnet Di–So, 14.00–17.00 Uhr
Ausstieg R8 Haltestelle „Dorfplatz”
Fußweg ca. 10 Minuten
Jeden Besucher begeistert die Schönheit der Lage von Burg Lichtenberg im Herzen des Pfälzer Berglands. Sie zählt zu den größten Burganlagen Deutschlands und misst 425 m im Längsschnitt. Die Burg wurde nie vom Feind zerstört, jedoch vor rund 200 Jahren von einem Brand heimgesucht. Der Kreis Kusel betreibt den Wiederaufbau wichtiger Teile der von den Grafen von Veldenz und den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken errichteten Burg, deren Ursprung auf das Jahr 1200 zurückgeht. Pfalzmuseum für Naturkunde (Zweigstelle Burg Lichtenberg): In der Zehntscheune der Burg Lichtenberg erschließt sich dem Besucher die geologische Vergangenheit des Pfälzer Berglands. Eine Etage bietet Einblicke in das Leben einer alten Mauer und der Lebensraum „Boden“ gewinnt an Anschaulichkeit. Das Wurzelwerk einer 135-jährigen Fichte ragt beherrschend in den Raum. Sonderausstellungen ergänzen die naturkundliche Dauerausstellung.
www.info-westpfalz.de; Öffnungszeiten Burg: ganzjährig, Burgführung: April bis Oktober sonntags um 15.00 Uhr und nach Vereinbarung; Öffnungszeiten Pfalzmuseum: ganzjährig, täglich 10.00–17.00 Uhr
Umstieg R8 Haltestelle „Kusel Bahnhof” in den Bus zur Burg RegioLinie 6539 (Fahrer fragen – nicht alle RegioLinien fahren direkt zur Burg)
Fußweg ca. 2 Minuten
Hauptattraktion des Wildparks Potzberg ist die Falknerei. Dort finden von März bis Ende Oktober (je nach Wetterlage auch noch bis in den November) täglich um 15.00 Uhr, nach Anmeldung auch um 11.00 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen um 11.00 Uhr (aus organisatorischen Gründen kann diese Flugschau nur bei einer ausreichenden Besucherzahl stattfinden) Freiflüge von königlichen Adlern, mächtigen Geiern, pfeilschnellen Falken, gewandten Milanen und listigen Bussarden statt.
Wildpark Potzberg, 66887 Föckelberg, Tel. 06385/6228 und /6249; www.wildpark.potzberg.de, ganzjährig geöffnet, März bis Okt. täglich 10.00–18.00 Uhr, im Winter bis 17.00 Uhr, Greifvogelschauen März–Okt. 15.00 Uhr
Umstieg R8 Haltestelle „Kusel Bahnhof” in den Bus zum Potzberg Linie 6557, Ausstieg Haltestelle „Potzberg”
Fußweg ca. 2 Minuten
Mitten im Pfälzer Bergland kann das untere Glantal auf insgesamt 40 km Länge mit Draisinen erkundet werden. Gefahren wird auf einer stillgelegten Bahntrasse von Altenglan bei Kusel über Lauterecken bis nach Staudernheim im Naheland. Geleitet vom Flüsschen Glan bietet die abwechslungsreiche Landschaft unterschiedliche Natureindrücke. Saftige Wiesen, bewaldete Hügelketten sowie romantische Talauen laden zum Genießen, Verweilen und Erforschen ein. An fest eingerichteten Haltestellen (in Abständen von etwa 2 km) kann man die Draisine von den Schienen heben, um eine Wanderung in die nähere Umgebung zu starten, Sehenswürdigkeiten zu besuchen, sich auszuruhen oder etwas zu essen.
Gruppenvormerkung für RegioLinie
Kusel–Bad Sobernheim; für die Hinfahrt
zu den Ausleihstationen oder für die Rückfahrt zu Ihrem Ausgangspunkt Ihrer Draisinenfahrt verkehren parallel zur Draisinenstrecke Linienbusse der RegioLinie Bad Sobernheim– Lauterecken– Altenglan/Kusel. Um Ihre Draisinen- tour so angenehm wie möglich zu gestalten, bitten wir Sie, Ihre Gruppe ab einer Gruppenstärke von zehn Personen für Ihre Busfahrt mindestens sieben Tage vorher anzumelden. Diese Vormerkung soll eventuellen Engpässen bei der Linienfahrt vorbeugen; sie gilt aber nicht als Reservierung.
Saar-Pfalz-Bus GmbH, Bahnhofstraße 67, 66869 Kusel, Tel. 0 63 81/92 14-10, www.saarpfalzbus.de
www.draisinentour.de, von März bis Oktober kann ganztägig gefahren werden, Buchung bei der Tourist-Information Kusel, Trierer Str. 41, Kusel, Tel. 0 63 81/424-275
Ausstieg R8 Haltestelle „Kusel Bahnhof”, Umstieg in die RegioLinie 270 Kusel–Lauterecken, Ausstieg hängt vom Startpunkt der Tour ab. Es verkehren die 270 RegioLinien Kusel–Lauterecken und 260 Bad Sobernheim–Lauterecken.
Fußweg ca. 2 Minuten