Freizeittipps für die Linie R6.
Orte mit Sehenswürdigkeiten, die mit einer R-Linie erreicht werden können, sind gelb hinterlegt.
Mit über 2000 Fahrgästen täglich ist der RegioPlusBus R6 von Neunkirchen nach St. Ingbert die am stärksten genutzte RegioPlusBus-Linie. Ihre Beliebtheit resultiert aus der schnellen Verbindung zwischen den beiden Städten.
Nutzen auch Sie die gute Verbindung und erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke: vom Hüttenweg der Einkaufsstadt Neunkirchen über das Heimatmuseum in Elversberg bis hin zum Albert-Weisgerber-Museum oder dem Fastnachtsmuseum in St. Ingbert. Oder erfahren Sie, bergmännisch eingekleidet, im Besucherbergwerk Rischbachstollen, was es heißt, unter Tage zu arbeiten.
Industriekultur pur: Hüttenweg und Hüttenpark sind Bestandteil der Neunkircher Tourismusattraktion „Altes- Hütten-Areal“. Hier wird nicht nur Industriekultur und -geschichte erlebbar, hier ist nach dem Umbau des denkmalgeschützten Wasserturms ein neues Kommunikationszentrum entstanden. Gastronomie, Kinos und Fitnesscenter bieten in historischer Umgebung einen Freizeit- und Kulturtreff, der in dieser Art einzigartig ist.
Daneben ist Neunkirchen zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Wanderziel. Fast die Hälfte des Stadtgebietes ist mit Wald bedeckt. Ob kurze Spaziergänge oder längere Wandertouren – auch mit diesem vielfältigen Angebot macht die Kreisstadt Neunkirchen ihrem Motto „Die Stadt zum Leben“ alle Ehre.
Tourismus- und Kulturzentrale
des Landkreises Neunkirchen (TKN)
Wilhelm-Heinrich-Str. 36
66564 Ottweiler
Tel: 0 68 24/906-1-400
www.landkreis-neunkirchen.de
Hier, im Alten-Hütten-Areal (AHA) pulsierte über 150 Jahre lang das Eisenwerk als Herz der Stadt und prägte das Leben der Bevölkerung. 1982 sind die letzten Hochöfen erloschen. Das Gebläsehaus mit Diskothek, die beiden restaurierten Hochöfen, die achteckige Stummsche Reithalle und der zum Kultur- und Freizeitreff ausgebaute Wasserturm mit Kneipen und Kinos verbinden heute Vergangenheit und Gegenwart.
Seit 1991 verläuft der Neunkircher Hüttenweg durch das AHA. 15 Stationen bieten Einblicke in die vergangene Welt der Hüttenherren und Hüttenarbeiter. Ergänzt wird der Hüttenweg durch den Neunkircher Grubenweg.
AHA-Gelände, 66538 Neunkirchen, Tel. 0 68 21/202-325, www.neunkirchen.de, Führungen auf dem Neunkircher Hüttenweg jeden 1. Sonntag im Monat. Treffpunkt: 10.30 Uhr an der Stummschen Reithalle oder für Gruppen nach Vereinbarung unter Tel. 0 68 21/202-120. Die Broschüren „Neunkircher Hüttenweg“ und „Neunkircher Grubenweg“ sind erhältlich bei der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Kreisstadt Neunkirchen, Tel.
0 68 21/202-325, -224 (vormittags) -113 (nachmittags)
Ausstieg R6/R12 Haltestelle „Stummdenkmal”
Fußweg ca. 10 Minuten
Vom winzigen Brillenvogel bis zum riesigen Elefanten ist mit 722 Tieren in 256 Arten ein weit gefächertes Tierprogramm im Neunkircher Zoo zu sehen. Über 200.000 Besucher kommen jährlich aus Neunkirchen, dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz oder Luxemburg hierher, um Tiere zu sehen und sich zu erholen. Die schöne Lage des Neunkircher Zoos in einem Tal zwischen Neunkirchens Innenstadt und dem Stadtteil Wellesweiler wird durch herrliche Fernsichten auf die Hänge des Ziehwaldes bereichert.
Zoostraße 25, 66538 Neunkirchen, Info-Tel.: 0 68 21/ 2 18 53, www.zoo-neunkirchen.de, März bis Oktober täglich 8.30–18.00 Uhr geöffnet, November bis Februar täglich 8.30–17.00 Uhr, letzter Einlass eine Stunde vor Schließung.
Umstieg R6/R12 Haltestelle „Stummdenkmal“ in die Linie 312 der NVG in Richtung Zoo, Ausstieg Haltestelle „Zoo”
Fußweg ca. 2 Minuten
Wegen seiner öffentlichen Rosengärten und dem damit verbundenen Engagement der Rosenvereine wurde der Landkreis Neunkirchen im Jahre 1985 vom Verein Deutscher Rosenfreunde zum ersten und bislang einzigen Rosenkreis Deutschlands ernannt. In dem großzügig angelegten Rosengarten im Stadtpark Neunkirchen werden 40 verschiedene Rosensorten vorgestellt. Viele Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Im Umfeld der Sitzbänke stehen Duftrosen, sodass Auge und Nase gleichermaßen verwöhnt werden.
Stadtpark in Neunkirchen, www.neunkirchen.de
R6 Ausstieg Haltestelle „Berufsschule”
Fußweg ca. 2 Minuten
Rosenduft und Fernblick verspricht ein Besuch des Naherholungsgebietes Galgenberg. Wald, Wanderwege und Wiesen prägen das Bild zwischen Ruhbach-, Weilerbachtal und Spieser Mühle.
Information
Gemeinde Spiesen-Elversberg
Hauptstraße 116
66583 Spiesen-Elversberg
Tel: 0 68 21/79 11 45
www.spiesen-elversberg.de
Ein sehr schöner Wanderweg führt durch das Spieser Mühlental von Spiesen zum Rohrbacher Weiher. Es lohnt sich, eine Rast auf der Spieser Mühle einzulegen. Anfang des 16. Jhs. erhielt Heinrich Schwarz aus Kusel vom Abt von Wadgassen die Erlaubnis, sich in Spiesen als Müller niederzulassen. Gegen Ende des 19. Jhs. konnte die Spieser Mühle im Konkurrenzkampf mit den dampfbetriebenen Mühlen nicht mehr bestehen und wurde 1898 geschlossen. Auf dem Grundstück baute die Stadt Friedrichsthal ihr neues Wasserwerk. Längst stehen Freizeit und Erholung im Vordergrund.
Infos zu Wanderungen bei der Tourist-Info Landkreis Neunkirchen, www.spiesen-elversberg.info
Ausstieg R6 Haltestelle „Spiesen Markt“, Wanderung bis zum Rohrbacher Weiher möglich.
Wanderung bis zur Spieser Mühle ca. 30–40 Minuten
Die Elversberger Heimatstube in einem ehemaligen Lokal und heutigen Büro des Ortsvorstehers dokumentiert die Geschichte Elversbergs in Fotos von Gebäuden und Menschen aus dem Dorf seit dem letzten Jahrhundert.
St. Ingberter Straße 19, 66583 Spiesen-Elversberg, www.landkreis-neunkirchen.de/tourismus, Tel. 068 21/ 7 07 56, geöffnet nach Vereinbarung
Ausstieg R6 Haltestelle Elversberg „Große Bergstraße”
Fußweg 5 Minuten
Saarpfalz Touristik
Landratsamt
Am Forum 1
66424 Homburg
Tel: 0 68 41/104-190
www.saarpfalz-kreis.de
Kulturamt
Am Markt 7
66838 St. Ingbert
Tel. 0 68 94/1 35 19
www.st-ingbert.de
Weisgerber (1878–1915). Mit seinen Werken nimmt er eine eigene Position zwischen dem deutschen Impressionismus und dem beginnenden Expressionismus ein. Neben etwa 70 Gemälden werden Zeichnungen, Skizzen und Dokumente gezeigt, die zum Bestand des Weisgerber-Archivs gehören.
Heimatmuseum: Die drei alten Hauptindustriezweige Kohle, Eisen und Glas werden in Themenblöcken dem Besucher nahe gebracht.
Museum St. Ingbert, Am Markt 7, 66386 St. Ingbert, www.st-ingbert.de, www.saarpfalz-kreis.de, Tel. 0 68 94/ 13-358, geöffnet Di–So sowie Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Führungen auf Anfrage
Ausstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz”
Fußweg ca. 1 Minute
Das Museum zeigt alte Kostüme, Orden, Mützen, Uniformen und andere Gegenstände aus dem saarländischen Fastnachtsbrauchtum. Ferner werden Einladungskarten, Festschriften von verschiedenen Karnevalsvereinen und Fotos ausgestellt.
Kaiserstraße 170–174, 66386 St. Ingbert, www.saarpfalz-kreis.de, Besichtigung nach telefonischer Voranmeldung, Tel. 0 68 94/10 34 44
Ausstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz”
Fußweg ca. 5 Minuten
Die Alte Schmelz – Werk und Siedlung des ehemaligen St. Ingberter Eisenwerks – ist ein einzigartiges Ensemble der Industriekultur bzw. der Sozial- und Industriegeschichte unserer Region. An der Vielfalt und der Vollständigkeit der Industriebauwerke und Wohngebäude lassen sich heute noch alle Phasen der Entwicklungsgeschichte der 1733 gegründeten Alten Schmelz nachvollziehen.
www.st-ingbert.de, www.alte-schmelz.de, Gruppenführungen über das Gelände nach Vereinbarung unter Tel. 0 68 94/3 46 89 oder info@alte-schmelz.de
Ausstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz”
Fußweg ca. 10 Minuten
Der Rischbachstollen ist ein Teil der ehemaligen Steinkohlengrube St. Ingbert, die 1959 ihre Tore schloss. Der für Besucher zugängliche Teil des Stollens wird seit ca. 1990 von engagierten ehemaligen Bergleuten wieder mit Leben erfüllt.
An verschiedenen Stationen erhält man Einblicke in das bergmännische Leben, als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlenwagen zogen. Die Besucher werden im ehemaligen Zechenhaus bergmännisch eingekleidet: Helm, Fahrjacke, Kopflampe und Batteriegürtel sind allerdings Tribute an die strengen Sicherheitsbestimmungen der heutigen Zeit. Wer möchte, kann selbst die Hand anlegen, und begreift so, was es heißt, unter Tage zu arbeiten.
Am Grubenstollen 13, 66386 St. Ingbert, Besichtigung nach Terminabsprache, Programme für Schulklassen und Jugendgruppen, www.rischbachstollen.de, Tel. 0 68 94/ 1 69 04 90, www.besucherbergwerke-saarland.de
Umstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz” in die Stadtbus "ingo"-Linie 524, Ausstieg Haltestelle „In der Laabdell”
Fußweg ca. 5–10 Minuten
Der Stiefel ist ein einzigartiger, von Wasser und Wind verformter Buntsandsteinfelsen, der wohl schon in keltischer Zeit Gegenstand religiöser Verehrung gewesen sein mag. Die Form des Naturdenkmals ähnelt einem umgedrehten Stiefel. Neben dem großen Stiefel befindet sich der Teufelsfels: Der 3,20 m hohe fünfkantige Monolith dürfte ebenso eine keltische Kultstätte gewesen sein.
Vom Waldparkplatz Sengscheid erreicht man das Wahrzeichen der Stadt St. Ingbert. Ein steiler Felspfad führt zum sagenumwobenen Großen Stiefel (398 m Meereshöhe) hinauf.
Umstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz” in die Stadtbuslinie 3b, Ausstieg Haltestelle „Alter Weg” in Sengscheid
Fußweg ca. 30 Minuten (Wanderung)
1755 wurde die Engelbertkirche in St. Ingbert von den Grafen von der Leyen errichtet. Sie gehört zu den barocken Schätzen unserer Region.
Kaiserstraße, 66386 St. Ingbert, www.saarpfalz-kreis.de
Ausstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz“
Fußweg ca. 10 Minuten
Das 2005 eröffnete sportorientierte Familienbad mit großer Wellness-Oase und Riesen-Wasserrutsche bietet Spaß und Erholung für Groß und Klein.
Am Mühlwald, 66386 St. Ingbert, www.das-blau.de,
Tel. 0 68 94/95 52-500 oder 95 52-520, Hallenbad:
Mo 8.00–14.00 Uhr, Di–Fr 8.00–22.00 Uhr, am Wochenende 8.00–20.00 Uhr
Umstieg R6 Haltestelle „Rendezvous-Platz” in die Stadtbus "ingo"-Linie 521, Ausstieg Haltestelle „das blau Kreisel“ oder Umstieg in die Kreis-Buslinie 506, Ausstieg Haltestelle „das blau”
Fußweg ca. 2 Minuten